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KURSE ZUM WIND 


Beim Segeln werden verschiedene Kurse zum Wind unterschieden.


Insgesamt gibt es 5 verschiedene Kurse
:



Am Wind

Segelt man am Wind, so kommt der scheinbare Wind von schräg vorn. Der kleinste noch am Wind segelbare Winkel wird hart oder hoch am Wind genannt. Groß- und Vorsegel werden ganz dichtgeholt und flach getrimmt. Man kann so hoch an den Wind steuern, bis das Vorsegel zu killen anfängt.



Im Wind

Wenn man in den Wind dreht, der Wind also genau von vorn kommt, wird kein Vortrieb mehr erzeugt.

Das Segelmanöver, bei dem man zum Aufstoppen in den Wind dreht, wird als Aufschießer bezeichnet.



Halber Wind

Bei halben Wind fällt der scheinbare Wind genau von 90° querab ein. Die Segel werden etwas mehr dichtgeholt als auf Raumschotskurs.



Raumschots

Auf einem Raumschot- oder Raumwindkurs fällt der scheinbare Wind achterlicher als querab ein, er kommt also von schräg hinten. Auf Raumwindkurs wird mit relativ weit offener Segelstellung und bauchigem Segeltrimm gefahren, um den Vortrieb zu optimieren.



Vor dem Wind 

Vor dem Wind heißt ein Kurs, wenn der Wind von achtern, also genau von hinten, einfällt.  Großschot und Vorsegelschot werden soweit aufgefiert, wie es die Takelage erlaubt. Auf diesem Kurs können Großsegel und Vorsegel auf unterschiedlichen Seiten des Schiffes geführt werden (Schmetterling). Ein Vorwindkurs erfordert einen konzentrierten Rudergänger, um eine "Patenthalse" zu vermeiden. Ein Bullenstander (Sicherungsleine) bietet Sicherheit gegen solche unfreiwilligen Halsen.


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